Erfahrungsberichte Reiki-Praktiker-Ausbildung

 
Christine
Die Zeit der Beschäftigung mit dem fernöstlichen System, der Philosophie, den Meridianen, Organen (auch aus westlicher Sicht), möglichen Blockaden war eine kurze Einführung und hat Lust auf mehr gemacht. Je mehr es um Anwendung von Energien im Sinne von Heilenergien geht, um so höher ist die Verantwortung. Verantwortung gegenüber sich selbst zur Klärung eigener Blockaden und der persönlichen Weiterentwicklung sowie die Verantwortung gegenüber dem Klienten. Dazu war es auch gut, die Ausbildung über ein ganzes Jahr unter Einbeziehung der Jahreszeiten auf und in uns wirken zu lassen. Für mich ist dieses Wissen ein weiterer Meilenstein auf dem Weg energetisch in die eigene Mitte zu kommen, lange gesund zu bleiben und auf diese Weise anderen es vorzuleben und Energie geben zu können. Ob dies nun im Sinne von Heilenergie für die Selbstheilung ist oder der Tiefenentspannung dient, spielt für den Moment keine Rolle.
Die lichtvolle und wertfreie Anwendung dieses Wissens tut gut, und nur das zählt.


Gerlinde
Die Reikipraktiker-Ausbildung war für mich ein Kompromiss zum Heilpraktiker. Außerdem stellt die Ausbildung eine Intensivierung als auch eine Spezialisierung der Reiki-Anwendungen dar. Im Rahmen der Fortbildung erfuhr ich, wie ich durch Medititationen in Organe, Meridiane und Chakren hinein spüren konnte. Es war erstaunlich, wie schnell sich eine Wirkung einstellte. Durch die Gabe von Reiki auf die Meridiane reagierte mein Körper sehr schnell. Dies machte sich z.B. durch Reaktionen im Bereich des Magens (Element Erde) oder am Kreislauf (Element Feuer) bemerkbar. Hier durch wurden mir meine Schwachpunkte bewusst. Diese Ausbildung kann ich jeden empfehlen, der sich für die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) interessiert.


Isolde
Anfangs erschien es mir so, als hätte ich mir da zu viel zugetraut. Nach dem ersten „Element-Wochenende" im April 2007 purzelten in meinem Kopf Meridiane, passende Übungen, Chakren und Organe erst mal wild durcheinander. Bemüht, mir alles einzuprägen tat das Element Holz seine Wirkung und ließ alles sprießen – bis auf die Erinnerung an das Gelernte. Zunächst lag ich aber erst mal auf der Nase mit einer dicken Erkältung. Offensichtlich eine große Schwäche in diesem Element, oder? Das Element Feuer habe ich dann leider nur auf Papier mitmachen können, ebenso wie das Element Erde. (Die will ich versuchen, beim jetzigen Kurs noch nachzuholen). Die Unterlagen für das Erdelement war mit im Urlaubsgepäck und wurde dort auch durchgepaukt, damit wenigstens das theoretische Wissen angeeignet werden konnte. Doch die Praxis ist durch nichts zu ersetzen. Zum Glück war ich dann beim Metall wieder da. Die Lunge – auf die war ich am meisten gespannt – hatte ich es doch geschafft, endlich – nach über 40 Jahren mit dem Rauchen aufzuhören. Stolz wie Oskar und überglücklich nahm ich alles (außer Rauch) in mich auf und freute mich auf meine Lunge, dass sie sich mehr und mehr von den ihr zugefügten Strapazen erholen konnte. Der Dickdarm reagierte ebenfalls brav auf die ihm zugefügte Aufmerksamkeit und setzte den ohnehin schon guten Funktionen noch eins drauf. Die in diesem Element beheimatete Trauer habe ich noch nie so bewusst wahrgenommen und ihr daher auch reichlich Tribut gezollt. Mit dem neu erworbenen Hintergrundwissen ließ es sich jedoch ganz anders damit umgehen. Das Wasser – tiefer Winter und Ruhezeit – nur leider nicht für mich. Berufliche Anforderungen fragen nicht danach. Dennoch – das Wissen – nicht faul zu sein, sondern lediglich den Bedürfnissen in diesem Element etwas mehr Raum zu geben, ließ mich diesen Jahresabschnitt relativ gut überstehen. Und endlich klappte es auch mit dem Verständnis und das Lernen war zum Ende leichter als je zuvor. Eigentlich schade, dass wir nur fünf Elemente haben, oder? Aber jetzt muss alles auch erst einmal wieder verdaut werden, was man von der leckeren Hühnersuppe zur Stärkung dieses Elementes nicht mehr sagen kann. Wie man merkt, war ich wahrscheinlich beim Schreiben dieses Berichtes „ganz in meinem Element", diesmal aber anders gemeint. Ich kann allen noch Zaudernden nur empfehlen: „Dabei sein ist alles".
 
Evelyn
Mein Abenteuer mit dem Reiki-Praktiker …..
Als ich das erste Mal vom Reiki-Praktiker hörte …. mit Reiki in die Meridiane  - das war für mich als kleiner Zweier nicht wirklich vorstellbar und sehr abenteuerlich. Aber ich war neugierig und vor allem ziemlich neidisch auf die, die da mitmachen durften. Ich wollte so gerne, durfte aber nicht, war ja noch kein Meister. Also versuchte ich, auf anderen Wegen an dieses Wissen zu kommen, wie üblich über Bücher und das eine oder andere Wochenend-Seminar. Aber das war’s nicht. Also doch der „richtige“ Reiki-Praktiker? Ja, die Zeit war reif! Ich bekam meine Meister-Einweihung und ging frohen Mutes und voll freudiger Erwartung in mein erstes Ausbildungswochenende, die Einweihung in die Grade 4 und 5.
Charlotte wird wohl bis zum Ende ihrer Tage nicht vergessen, wie enttäuscht und sogar wütend ich nach diesen Einweihungen war. War mir doch mein rosafarbenes Friede-Freude-Eierkuchen-Reiki-Weltbild genommen worden. Stattdessen bekam ich einen Riesensack Verantwortung aufgeladen, der verdammt drückte und den ich gar nicht hatte haben wollen!
Aber so ist nun mal das Leben …. nix jibbet ümmesünz!
Und dann begann das Abenteuer mit Reiki und den Meridianen. Meridiane, Organe und Chakren fanden sich ganz plötzlich auf wundersame Art zusammen, wuchsen zusammen,  kommunizierten miteinander. Ich habe gefühlt, ich habe erfahren, ich habe gelitten und bin manchmal schier verzweifelt. Warum kann die Leber nicht dort sein, wo ich sie fühle, nämlich links? Bei allen anderen liegt sie rechts, nur bei mir nicht! Des Rätsels Lösung: Ich habe, zur Erbauung aller, rechts mit links verwechselt. Wir - mein Körper, meine Seele, mein Geist – sind durch alle Elemente gewandert – durch das Holz mit seinem Grünen, Blühen und Erwachen, das Feuer mit seiner Glut, seiner Lebendigkeit, seiner Lebensfreude, die Erde mit dem Gefühl des runder Werdens, des Begreifen von Zusammenhängen und dann das Metall und das Wasser mit der Ernte und der Rückschau auf Vergangenes und dem Bewusstwerden der Endlichkeit. Es war ein hartes Jahr und trotzdem wunder-schön! Es war für mich ein Jahr großer persönlicher Entwicklung, ob nun fast unmerklich im Hintergrund laufend oder deutlich und schmerzhaft spürbar.
Ich bin dankbar für diese Erkenntnisse, die sich nachhaltig auf meine energetische Arbeit ausgewirkt haben.
 
Bärbel
Durch einen ganzen Jahreszyklus hindurch hat Charlotte mich als Reiki Lehrerin und Freundin durch die Praktiker-Ausbildung begleitet. Ich stehe nun kurz vor meiner Abschlussprüfung und versuche mich natürlich so gut wie möglich vorzubereiten. Dabei stelle ich fest, dass die intensive Arbeit und Auseinandersetzung mit den einzelnen Elementen und ihrem Wirken,ihren Energien und vielfältigen Facetten mir über das Jahr hinweg schon sehr vertraut geworden sind. Ich habe die Ausbildungsinhalte in meinen täglichen Ablauf integriert und die Erfahrungen, die ich während der Zeit gemacht habe, möchte ich nicht mehr missen. So wie wir jedes Element in jeder Jahreszeit neu erlebt haben, habe ich mich neu erlebt. Ich bin sensibler und aufmerksamer geworden, mir selbst und Anderen gegenüber und es ist schön zu erfahren, dass der immer währende Kreislauf der Elemente und die intensive Beschäftigung damit, immer neue und spannende Perspektiven bietet. Einen ganz lieben Gruß auch an die Teilnehmer unserer Praktiker-Gruppe. Es war eine schöne Zeit mit Euch und ich freue mich auf das Wiedersehen an den nächsten Austauschabenden.